Das königliche Gemüse entwickelt bei uns auf den sandigen bis lehmigen Böden
des Rheintals einen besonders feinen und milden Geschmack.

Ende März werden mit dem Spargelpflug Spargeldämme gezogen. Einen Teil der Flächen
decken wir mit Folie ab. Die Dämme erwärmen schneller, so dass Sie
in witterungsgünstigen Jahren den Spargel schon Anfang April genießen können.

Die Spargelernte erfolgt früh morgens und in den Abendstunden. Sie ist
als reine Handarbeit sehr aufwendig. Auf dem Weg in den Hofladen wird der Spargel
viermal in die Hand genommen. Winzige Risse im Spargeldamm zeigen den
geschulten Erntehelfern den Durchbruch der Stange an. Gefühlvoll wird jede Stange
einzeln freigelegt, damit man die Nachbarstangen nicht verletzt. Mit dem Spargelmesser
wird die Stange gestochen, dann der Damm wieder geschlossen und die Fläche mit
einer Maurerkelle wieder geglättet. Nur so können die dünnen Haarrisse rechtzeitig
erkannt werden und der Spargel in rein weißer Qualität mit
geschlossenem Kopf geerntet werden. Denn sobald der Spargel ans Tageslicht kommt,
verändert er seine Farbe. Dabei entstehen zwar keinerlei geschmackliche Veränderungen,
es handelt sich jedoch dann nicht mehr um die erste Sortierung.


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